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Kooperationsprojekte

     

Stand Umsetzung April 2014

Weitere Details zu den Projekten finden Sie rechts im PDF-Dokument.

 

DokumentdownloadKooperationsprojekte

Stand April 2014
[PDF, 8.4MB]

     
Schorfheide mobil“ ein Kooperationsvorhaben der LAG Barnim und der LAG Uckermark  

 

Ein Strategieziel in der LAG Barnim umfasst den Bereich „ganzheitliche Ansätze zur Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum“. Hierzu zählen auch Fragen der Mobilität in ländlichen Räumen. Es reduzierte sich in den vergangenen Jahren das Angebot im öffentlichen Verkehr proportional zur Abnahme der Bevölkerungs- / Schülerzahlen. Zudem erfolgt die Anreise der Tagesausflugs- und Kurzurlauber insbesondere auch in die Schorfheide zum überwiegenden Teil mit motorisierten privaten Verkehrsmitteln. Diesem Trend wollen sowohl die LAG Barnim als auch die LAG Uckermark entgegenwirken und die Erreichbarkeit der Region und die Bewegung innerhalb der Region mit öffentlichen Verkehrsmitteln stärken.
Das Projektgebiet umfasst eine Zone innerhalb der Schorfheide, die durch die Orte Templin, Angermünde, Groß-Schönebeck, Eberswalde und Britz eingegrenzt wird. Darin befinden sich der Buchenwald Grumsin (UNESCO Weltnaturerbe) und der Nationale Geo-Park Eiszeitland am Oderrand mit seinem Besucherzentrum.
Grundsätzliches Ziel des Kooperationsprojekts ist es, den Trends bei der Bevölkerungsabnahme und der Kfz-Nutzungszunahme intelligente Lösungsansätze zur öffentlichen Mobilität entgegenzusetzen. Dazu gehören die Zusammenstellung ausgewählter demografischer Angaben und Prognosen, die Erarbeitung eines verkehrlichen Leitbildes für die Region, Quelle-Ziel-Darstellungen hinsichtlich unterschiedlicher Verkehrsteilnehmergruppen sowie eine Defizitanalyse im öffentlichen Verkehr.
Ergebnis der Arbeiten sind konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität in der Untersuchungsregion abgeleitet worden:
- Darstellung exemplarischer Beispiele aus anderen Regionen
- Entwicklung von Mobilitätsangeboten für Alltags- und Tourismusverkehre
- Erarbeitung eines Umweltverbundplans unter Berücksichtigung alternativer Bedienungsformen
- Kostenabschätzung für die Maßnahmenumsetzung
- Ansätze für Mobilitätsmarketing
- Vorschläge für Modellvorhaben
 

 

 

         
Kooperation der LAG Barnim und der LAG Märkische Seen zur konzeptionellen Entwicklung einer naturverträglichen und nachhaltigen Wertschöpfung durch Biomasse aus der kommunalen Landschaftspflege    
Der Regionalpark Barnimer Feldmark, die Region entlang des Finowkanals und der Naturpark Märkische Schweiz sind beliebte Ausflugsziele für Naherholungssuchende und Tagestouristen aus dem Großraum Berlin. Diese Gebiete verfügen über eine Vielzahl ökologisch wertvoller Landschaftselemente (z. B. Hecken, Alleen, Kopfweiden), die auf regelmäßige Pflegeschnitte angewiesen sind. Um diese zu erhalten und die Bedingungen für Rad- und Wandertouren zu verbessern, sind die Landschaftsräume auf nachhaltige Wegepflegekonzepte angewiesen. Dies berührt auch das Interesse von Landwirten an der Offenhaltung von Wegen und Feldrändern, um Zugang zu ihren Feldern zu haben, sowie die Erfüllung verschiedener Wegesicherungspflichten. Die anfallenden Biomassen aus den Gehölzschnitten sollen durch ortsansässige Unternehmen bereitgestellt und innerhalb der Region zur Erzeugung von Bioenergie verwertet werden. Damit soll die regionale Wertschöpfung erhöht und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.
In dem Konzept zur naturverträglichen und nachhaltigen Wertschöpfung durch Biomasse wurde versucht, wirtschaftlich tragfähige Konzepte für den Aufbau dezentraler Wertschöpfungsketten zur Nutzung der Biomasse aus der Pflege von Wegerändern und Landschaftselementen zu entwickeln. Bereits in der Anbahnungsphase gab es eine enge Zusammenarbeit mit Landschaftspflegeverbänden, in der Region tätigen Tourismus- bzw. Regionalentwicklungsvereinen, Bauernverbänden, betroffenen Kommunen, in der Branche tätigen Wirtschaftsunternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie den Energiebüros.
Darüber hinaus wurden Möglichkeiten der Erschließung und Nutzung von (Brach-)Flächen als Kurzumtriebsplantagen für Energieholz sowie die Mobilisierung bisher ungenutzter Potenziale aus dem Kleinprivatwald und aus Bauernwäldern geprüft.
Das Image der Region verbessert sich bei der Umsetzung durch die nachhaltige Sicherung der Qualität der touristischen Infrastruktur, Schaffung von Erwerbsmöglichkeiten, Schaffung von verbindlichen Kooperationsbeziehungen und Verbesserung der Klimabilanz in der Region.
   
         
Kooperationsvorhaben der LAG Barnim und der LAG Uckermark „Moderne Landschaftserklärung im Buchenwald Grumsin und Geopark Eiszeitland am Oderrand“    
Die vorhandene Landschaft im Geopark mit ihren abwechslungsreichen Oberflächenformen und der Besonderheit des Buchenwaldes Grumsin wurde durch das Inlandeis der Weichsel-Kaltzeit geschaffen, die vor etwa 11 600 Jahren zu Ende ging. Erosions- und Ablagerungsprozesse nach dem Ende der Eiszeit, für die vor allem Schmelzwasser und Wind verantwortlich waren, schufen weitere morphologische Formen. So entstand eine Jungmoränenlandschaft, in der auf Grund ihres geringen Alters die Prozesse noch nachvollziehbar sind, die zu ihrer Entstehung geführt haben, denn ihre Ergebnisse sind hier für jeden sichtbar. Typisch für die durch Inlandeis, Schmelzwasser und Wind geformte Landschaft sind der Seenreichtum, unzählige imposante Findlinge und Erhebungen. Die Wahrnehmung der landschaftlichen Einzigartigkeit und das Begreifen geologischer Zusammenhänge, insbesondere für Kinder, Jugendliche und nicht vorgebildete Besucher werden mit Mitteln der modernen Landschaftserklärung entsprechend unterstützt. Die „theoretische“ Eiszeit allgemein wird mit den sichtbaren Zeichen der Eiszeit vor Ort verknüpft und die Besucherlenkung vereinfacht. Bestimmte Geotope oder Geo- und Naturdenkmale, die Besonderheiten der Region widerspiegeln, eine Einmaligkeit aufweisen, gut erreichbar sind und deren Pflegeaufwand gering ist, gingen in einen Exkursionsführer ein.
Aktuelle Anforderungen durch neue Medien und „Edutainment“ sind in die Erarbeitung eingeflossen. Ziel war es aber auch, greifbare Produkte wie z.B. Lehr- und Lernmittel zu speziellen Themen vorzubereiten und als Muster zu erstellen. Diese sind Hilfestellung sowohl für Kinderfreizeiteinrichtungen, Schulen und alle anderen am Thema interessierte Besucher. Das Material wird den Schulen der Region zur Verfügung gestellt, um den Unterricht im Fach Geografie regionsbezogener und abwechslungsreicher gestalten zu können und ist in die Homepage des Geoparks Eiszeitland am Oderrand eingearbeitet worden.
   
         

 

 

Stand Umsetzung 31. Dezember 2010

Details zu den Projekten finden Sie rechts im PDF-Dokument.

 

DokumentdownloadKooperationsprojekte

Stand Dezember 2010
[PDF, 9.6MB]

     

LEADER-Vorhaben Regionalmesse LandLeben
Durchführung einer Regionalmesse als Beitrag zur Verzahnung von Aktivitäten der LEADER-Region und zur Netzwerkbildung am 29. und 30.08.09

   
         
LEADER-Kooperation Entwicklung des Geotourismus
Wirtschaftliche Entwicklung des Geoparks „Eiszeitland am Oderrand“
   
         
LEADER-Kooperation Wertschöpfungspartnerschaft
Aufbau einer regionalen Wertschöpfungspartnerschaft in den LEADER-Regionen Barnim und Uckermark
   
         
Optimierung der Radwegebeschilderung
Erstellung einer modellhaften Radwegedatenbank zur touristischen Verbesserung des LEADER-Gebiets